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Fräcke

Der Frack, auch als großer Gesellschaftsanzug bezeichnet, ist der festlichste Herrenanzug und stammt ursprünglich aus der Biedermeierzeit. Er wird vornehmlich zu großen gesellschaftlichen Anlässen getragen und ist z.B. beim "Wiener Opernball" nicht mehr wegzudenken. Der mittlerweile auch als Hochzeitsanzug etablierte Frack ist schwarz und besteht aus der Jacke (mit sogenannten "Schwalbenschwänzen" am Rückenteil), die vorn taillenkurz ist und grundsätzlich offen getragen wird. Die spitzen Revers sind meist mit glänzendem Seidensatin geschmückt. Die Frackhose hat nie Umschläge und wird an den Seitennähten mit Seidenborten - auch Galons genannt - verarbeitet. Die "stilechte" Frackhose hat auf jeder Seite zwei Seidenborten (Doppelgalons). Dazu trägt man ein weißes Frackhemd mit Stehkragen (Vatermörder) und einfacher Manschette, die nicht umgeschlagen wird, eine weiße Frackweste sowie eine weiße Frackfliege (vozugsweise alles aus Baumwoll-Piqué). Ersatzweise zur Frackweste kann auch ein Kummerbund getragen werden. Der Fuß wird mit dunklen, knielangen Seiden- oder Wollstrümpfen und Lackschuhen (Pumps, keine Schnürschuhe) bekleidet. Einzig mögliche Kopfbedeckung zum Frack ist der schwarze Zylinder (Chapeau claque). Optionale Accessoires sind ein Frackstock, ein weißer Seidenschal, ein Einstecktuch (Pochette) und weiße Glaceehandschuhe.




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